Safari Gebiete in Botswana – Meine Welt Reisen

Beim ersten Blick auf den Chobe-Fluss, der wie ein gleißendes pfauenblaues Band die Landschaft durchzieht, verschlägt es dem Besucher den Atem, ganz gleich, ob er per Flugzeug oder mit dem Auto anreist. Der tiefe Strom schlängelt sich durch den winzigen Ort Kasana und die sich anschließende Wildnis – den Chobe-Nationalpark. 

Der fraglos zu den schönsten Flüssen Afrikas zählende Chobe ist Lebensraum für eine Fauna und Flora, die in solcher Mannigfaltigkeit und Häufung nirgendwo sonst im Land anzutreffen ist. Der Chobe-Fluss darf bei keiner Botswana Safari fehlen.

Der 1968 eingerichtete Nationalpark umfasst Überschwemmungsgebiete, Sümpfe und Waldgelände. Die nördliche Grenze bildet der Chobe-Fluss. Der Park besteht aus vier sich deutlich voneinander abhebenden Bereichen: der Chobe Riverfront, den Ngwezumba-Pfannen, Savuté und Linyanti. Die Chobe Riverfront, das am günstigsten gelegene und am häufigsten besuchte Großwildrevier, ist besonders für die großen Herden von Elefanten und Kapbüffeln berühmt, die in den trockenen Wintermonaten hierher zur Tränke kommen.

Bei der Fahrt durch die Wegschleifen am Rande des Flusses kann man bei einer Pirschfahrt bis zu 15 verschiedene Arten ausfindig machen, darunter Wasserbock, Lechwe, Puku (nur in diesem Teil Botswanas vorkommende Antilopenart), aber auch Impala, Warzenschwein, Buschbock, Affen und Paviane nebst Raubtieren wie Löwe, Leopard, Hyäne und Schakal. 

Wer sich für eine Bootsfahrt entscheidet, erlebt den Park und die Tiere aus einem anderen Blickwinkel. Er geht gleichsam auf Tuchfühlung zu Flusspferden, Krokodilen und Wasservögeln aller Art.

Der Chobe entspringt im nordangolanischen Hochland und hat einen langen Weg hinter sich, wenn er bei Ngoma Botswana erreicht. Wie beim Okavango und Sambesi wirken sich Bruchlinien, die Verlängerungen des Großen Grabenbruchs sind, auf seinen Verlauf aus. Diese drei mächtigen Ströme führen mehr Wasser als alle übrigen Flüsse im südlichen Afrika.

NGWEZUMBA-PFANNEN. Die Ngwezumba-Pfannen liegen ca. 70 km südlich vom Chobe-Fluss und bestehen aus einem großen Komplex von Tonpfannen, die von Mopanewäldern und Grünlandflächen umgeben sind.

SAVUTÉ. Inmitten des Parks gelegen, weist Savuté die meisten am Chobe-Fluss vorkommenden Arten auf, wenn man von den stark ans Wasser gebundenen Antilopen absieht. Bekannt ist es vor allem für seine Raubkatzen, insbesondere Löwen, Geparde und Hyänen, die hier in großer Zahl beheimatet sind.

LINYANTI. In den trockenen Wintermonaten kommen Wildbeobachter am ständig wasserführenden Linyanti auf ihre Kosten. Dieses Gebiet, das zum Chobe-Nationalpark gehört und einen öffentlichen Campingplatz umfasst, liegt zwischen Fotosafari-Konzessionsgebieten im Westen und Jagd-Konzessionsgebieten im Osten.

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