Peru ist zwar das drittgrößte Land auf dem südamerikanischen Kontinent, wirkt aber im Vergleich zu seinen großen Brüdern Brasilien und Argentinien nahezu klein. Doch von der Flächengröße sollten Sie sich sowieso nicht täuschen lassen, denn dieses Land ist denkbar facettenreich, wie Ihnen unsere Peru-Informationen zeigen werden.
Im Norden grenzt Peru knapp an den Äquator und zieht sich über 2.000 Kilometer weit nach Süden. Doch Peru ist nicht nur tropisch geprägt. Grund dafür ist die facettenreiche Topografie des Landes. So sind fast 60 % der Landesfläche mit Regenwald bedeckt, aber die massiven Anden schneiden das Land einmal von Norden nach Süden durch. Obwohl das Hochland nur ungefähr 28 % der Landesfläche ausmacht, ist die längste Gebirgskette unserer Erde der dominierende Part von Peru. Übrig bleibt ein angenehmer Küstenstreifen direkt am Pazifik und die Atacamawüste im Süden, die trockenste Wüste unseres Planeten.
Die Kolonialisierung in Peru hat eine zum größten Teil christliche und spanischsprachige Bevölkerung hervorgebracht, dennoch sind fast die Hälfte der über 33 Millionen Menschen des Landes peruanische Ureinwohner. Knapp 40 % stammen von europäischen Siedlern ab. Indigene Sprachen wie Quechua sind in Peru noch weit verbreitet. Tatsächlich finden sich im peruanischen Regenwald noch einige isolierte Völker, die bis heute keinen Kontakt zur Zivilgesellschaft haben.
Aufgeschlossener sind die herzlichen Bewohner der peruanischen Städte und Dörfer, die mit ihrer unvergleichlichen Gastfreundschaft und ihrem Frohsinn bestechen. Besonders hervorzuheben ist das Volk der Uros, welches auf selbst-hergestellten Schilf-Inseln mitten auf dem Titicacasee lebt. Mit kleinen Schiffen können Sie zu ihnen übersetzen, stecken im Handumdrehen in den bunten traditionellen Roben und können die Traditionen und Riten hautnah miterleben.
